Medizinische Indikationen:
Folgende gesundheitliche Störungen werden bisher im strengen Rahmen
medizinischer Diagnostik mit der KlangSteinTherapie als komplementärer
Maßnahme behandelt:
Bewegungsstörungen bei Verletzungen und degenerativen Veränderungen von Händen, Armen und Schultern.
Bewegungsstörungen, Schmerzen und Muskelverspannungen und Schmerzen im Bereich von Rumpf, Armen, Schultern, Wirbelsäule.
Bewegungs- und Balancestörungen beim Parkinson-Syndrom und bei Paresen nach Schlaganfall.
Thoraxvibrationsbehandlung bei verschleimenden Bronchialerkrankungen.
Stress, Unruhe.
Herausforderndes Verhalten bei Demenz.
Allgemeine therapeutische Zielsetzungen sind seelische Entspannung,
Wohlbefinden, Beruhigung von Unruhezuständen, Fokussierung bei
Nervosität und Aufmerksamkeitsstörungen.
Durch die Übertragung der Schwingungsenergie Stoffwechselanregung und Steigerung der Durchblutung.
Muskellockerung und Schmerzlinderung durch Wirkung der Klänge und Harmonisierung der Bewegungen.
Eröffnen neuer Erfahrungen und nonverbaler Kommunikationsformen im Partnerspiel.
KlangSteinTherapie ist ein neuer Weg, und wir stehen ganz am Anfang.
Dieser Anfang ist ermutigend, und es ist immer wieder beeindruckend,
wie offen und bereitwillig viele Therapeuten und Patienten diesen Weg
mitgehen.
Die wissenschaftliche Überprüfung unserer bisherigen klinischen Erfahrungen und Hypothesen wird auf mehreren Wegen geschehen:
Neben systematisierten prospektiven Befragungen durch Fragebögen werden
wir die motorischen Effekte mit einem lokomotorischen Assessment
evaluieren, mit dem wir viel klinische und wissenschaftliche Erfahrung
haben.
Hier sind besonders die Leonardo-Mechanographie und
Tappinguntersuchungen zu erwähnen, mit denen wir elektronisch und
objektiv die Entwicklung von Bewegungsstörungen quantifizieren können.
Die emotionalen Reaktionen im Bereich der Menschen mit Demenz werden
wir videogestützt mit dem FACS erfassen (Facial Action Coding System,
P. Ekmann)
Wir werden überprüfen, welche Methoden vegetativer Funktionsmessung am
besten geeignet sind, die klinisch erfahrene affektive Wirkung zu
objektivieren.
Für die wissenschaftliche Zusammenarbeit besteht eine große Bereitschaft.
Literatur:
Klaus Feßmann. KlangSteine – Begegnung mit dem ewigen Gedächtnis der Erde. Random House München 2008
Rittweger J, Schiessl H, Felsenberg D, Runge M (2004) Reproducibility
of the Jumping Mechanography As a Test of Mechanical Power Output in
Physically Competent Adult and Elderly Subjects. J Am Geriatr Soc 52:
128-131
Runge M (2006) Lokomotorisches Assessment. Arthritis und Rheuma 26:217-24.
Runge M (2006) Die Vibrationsbehandlung – neue Wege in Therapie und
Training von Muskelfunktionen. Bewegungstherapie und Gesundheitssport
22:70-74